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Hinter diesem Namen verbirgt sich die Sehnsucht einer kleinen Anzahl von Frauen
und Männern in unserer Region (Oberbergischer Kreis):
- Die Sehnsucht nach einer tragenden Gottesbeziehung,
- Die Sehnsucht nach spiritueller Vertiefung unseres Alltags.
- Die Sehnsucht nach Verbundenheit miteinander auf der Basis eines ehrlichen
Glaubens, durch den wir Gott finden dürfen– und ihn doch immer wieder suchen
werden,
- Die Sehnsucht, das lebendige Wesen der einen Kirche Jesu Christi zu entdecken
und konfessionelle Grenzen behutsam überwinden zu helfen.
Wenn wir uns Weggemeinschaft nennen, dann liegt die Betonung auf „Weg“. Unsere
Gemeinschaft liegt darin, auf dem Weg, also unterwegs zu sein – wir wissen
nicht, wohin der Weg uns führt.
Gerade darum haben wir unseren Namen von jener Ostergeschichte aus dem
Lukasevangelium entliehen (Lukas 24), die von zwei Anhängern Jesu erzählt: Sie
wissen nicht, wie es mit ihrem Leben und ihrem Glauben weitergehen soll. Doch
unversehens und unerkannt geht der auferstandene Jesus mit ihnen – und schon
beginnt in ihrem Herzen etwas „zu brennen“. Am Ende offenbart Jesus sich vor
ihren Augen, als er das Brot mit ihnen bricht.
Die meisten von uns sind evangelische Christen und Christinnen aus der
Landeskirche und Freikirchen. Wir praktizieren aber in unserem Gottesdienst
ökumenische Gastfreundschaft, gerade am Tisch des Herrn. Es geht uns nicht um
Kirchenreform, sondern um das schlichte Zeugnis einladender Liebe über die
bestehenden konfessionellen Grenzen hinweg.
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„Am ersten Tag der Woche waren
zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig
Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was
sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam
Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so
dass sie ihn nicht erkannten. Lukas 24, 13f. |
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